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Gemeinschaftskunde

Die Fachschaft Gemeinschaftskunde

 ... stellt sich vor

Name Schule
Bettina Baumgärtner, OStR'in Gymnasium Engen
Uta Kipp, StR'in Max-Planck-Gymnasium, Böblingen
Otto Schmidt, StD Gymnasium Trossingen

Überlegungen zur Ausbildung im Fach Gemeinschaftskunde:

Was auf Sie als Referendar*in zukommt.

Organisatorisches

Alle Referendarinnen und Referendare (AProGym und GymPO) werden in Politik- und Wirtschaftsdidaktik ausgebildet. Die Lehre der Fachdidaktik Gemeinschaftskunde erfolgt im Umfang von 102 Stunden, die der Wirtschaft von 51 Stunden.

Fachdidaktische Ausbildung

Das Fach Gemeinschaftskunde hat in Baden-Württemberg eine exponierte Stellung, da es in der Landesverfassung (Art. 21 Abs. 2 LV) als ordentliches Lehrfach seine Berücksichtigung findet. Somit sind Sie als Lehrkraft gefordert, die Schülerinnen und Schüler auf die besondere Bedeutung der politischen Bildung für den Erhalt und die Gestaltung der Demokratie zu sensibilisieren, um diese zu politisch und ökonomisch mündigen Bürgerinnen und Bürgern auszubilden.

Während Ihrer Ausbildung am Seminar werden Sie sich problemorientiert mit Sozialformen, Methoden und Medien auseinandersetzen, um die prozessbezogenen (Analyse-, Urteils-, Handlungs- und Methodenkompetenz) und inhaltsbezogenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler stetig weiterzuentwickeln und herauszubilden.

Zentrale fachdidaktische Prinzipien

Im Mittelpunkt der didaktischen Überlegungen steht das Politische. Für die Unterrichtsplanung und -durchführung sind zentrale fachdidaktische Prinzipien von grundlegender Bedeutung. Sie begründen die Inhalts- und Methodenauswahl und strukturieren die Planung und Durchführung des Unterrichts.

  • Schülerorientierung
  • Problemorientierung
  • Kontroversität
  • Exemplarisches Lernen
  • Aktualität
  • Handlungsorientierung

 Grundlage für das didaktische Vorgehen bildet der Beutelsbacher Konsens, der Grundsätze für die politische Bildung in einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft formuliert:

  • Überwältigungsverbot
  • Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen.
  • Der Schüler muss in die Lage versetzt werden, eine politische Situation und seine eigene Interessenlage zu analysieren sowie nach Mitteln und Wegen zu suchen, die vorgefundene politische Lage im Sinne seiner Interessen zu beeinflussen.

 

Die Ausbilderinnen und Ausbilder für Gemeinschaftskunde und Wirtschaft freuen sich darauf, mit Ihnen in fachlichen Austausch zu treten und gemeinsam Gemeinschaftskundeunterricht zu planen, zu halten und weiterzuentwickeln.

 

Literaturhinweise – ein Auszug

Behrens, Rico (Hrsg.): Kompetenzorientierung in der politischen Bildung überdenken – weiterdenken, Wochenschau-Verlag 1. Auflage 2014.

Deichmann, Carl/ Tischner, Christian K. (Hrsg.): Handbuch Dimensionen und Ansätze in der politischen Bildung, Wochenschau-Verlag 1. Auflage 2013.

Görtler, Michael/ Lotz, Mathias/ Partetzke, Marc/ Poma, Sara/ Winkler, Marie (Hrsg.): Kritische politische Bildung. Standpunkte und Perspektiven, Wochenschau-Verlag 1. Auflage 2017.

Juchler, Ingo (Hrsg.): Kompetenzen in der politischen Bildung, Wochenschau-Verlag 2. Auflage 2010.

Kremb, Klaus: Kompaktwissen Politikdidaktik, Kategorien - Konzeptionen – Kompetenzen, Wochenschau-Verlag 3. überarbeitete und aktualisierte Auflage 2016.

Pohl, Kerstin (Hrsg.): Positionen der politischen Bildung 2. Interviews zur Politikdidaktik, Wochenschau-Verlag 1. Auflage 2016.

Pohl, Kerstin (Hrsg.): Positionen der politischen Bildung Band 1. Ein Interviewbuch zur Politikdidaktik, Wochenschau-Verlag 3. Auflage 2016.

Sander, Wolfgang/ Reinhardt, Sibylle/ Petrik, Andreas/ Lange, Dirk/ Henkenborg, Peter/ Hedtke, Reinhold/ Grammes, Tilman/ Besand, Anja: Was ist gute politische Bildung? Leitfaden für den sozialwissenschaftlichen Unterricht, Wochenschau-Verlag 2. Auflage 2017.

 

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